Berichte & Presse

 

15.01.2012 Umzug in Pfaffenweiler
Als Pate der Wolfbach-Rolli war es selbstverständlich, das die Osemalizunft an beiden Tagen in Pfaffenweiler veretreten war. Am Samstag war der Nachwuchs zum Kinderumzug und Kindernachmittag in Pfaffenweiler. Beim Sternmarsch am Abend dann der Elferrat und die Osemali. In der Halle wurde die Osemalisage aufgeführt.
Am Sonntag zum Großen Jubiläumsumzug wurde die Osemalizunft von der Katzenmusik Tannheim begleitet.
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07.01.2012 Narrenvater verzaubert die Osemalizunft
In einer noch nie dagewesenen Show, wurde die neue Narrenmutter in die Fasnet eingeführt. Unser Narrenvater Rainer bot eine Zaubershow die eines David Copperfield ebenbürtig war. Er trieb die Spannung bis zum äußersten, wen würde er aus dem Saal auf die Bühne zaubern, die ihn durch die Fasnetsaison 2012 begleiten wird. Das Licht, das er durch den Saal fliegen lies, wurde zu aller Überraschung von Monja Steiner gefangen.
zauberer rainer
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Weitere Berichte aus der Lokalpresse

28.11.2011 Mitgliederversammlung
Rainer Strobel muss sich auf die Suche machen. Beim traditionellen Ritual zur Bestimmung des Narrenvaters für die kommende Fasnacht hat es diesmal unser Kassier Rainer Strobel erwischt. Er hat nun Zeit bis zum Narrenbrunnenaufstellen eine Narrenmutter zu präsentieren. Osemalizunft heiss auf die  fünfte Jahreszeit. In unserer Mitgliedervesammlung hielten wir noch einmal einen Rückblick auf die vergangene Saison. Unser Zunftmeister Georg Müller zog eine optimistische Bilanz, die in aller Ausführlichkeit auch den Berichten von Zunftschreiberin Anita Neininger und Säckelmeister Rainer Strobel zu entnehmen war. Drei Narrentreffen stehen für 2012 bisher an. 50 jährige Jubiäum Wolfbach-Rolli Pfaffenweiler, Oberschopfheim und der Fahrt nach Untermettingen,sowie die Besuche befreundeter Narrenzünfte. Ihren neuen Narrenvater Rainer Strobel wählte die Versammlung erneut zum Zunftrechner. Das einstimmige Vertrauen erhielt auch der stellvertretende Zunftmeister Christian King. Die Osemali zählen aktuell 80 Aktive, 60 Kinder, zwölf Elferräte, zehn Gardemädchen und eine 25 Jugendliche starke Teenie-Garde.
Narrenblatt2011
narrenblatt2011
Ramona Neugart (links) und Jutta Kaiser haben das ­ „Tannemer Narrenblättle" fertiggestellt . Der 53. Jahrgang des "Tannemer Narrenblättles" der Osemali-Zunft ist fertig. Auf 40 Seiten sind darin erneut die im Laufe eines Jahres erlittenen Missgeschicke der Tannheimer aufgearbeitet.Ab Samstag ist das Blättle zu haben. Dann ziehen die Elferräte und Osemalis wieder durch den Ort, um die 400 Exemplare ihres giftgrünen Blättles direkt an den Haustüren zum Selbstkostenpreis zu verkaufen. Der Narrenblattverkauf am Samstag ist für die Osemalis Auftakt zur Tannheimer Fasnet, die am "Schmotzige" mit der Schülerbefreiung und dem Kinderumzug beginnt, mit dem Zunftball am Sonntagabend und dem Umzug am Montagnachmittag seinen Höhepunkt findet und mit dem Kehrausball am Dienstag endet.
29.11.2010 Hauptversammlung - Georg Müller kündigt Rücktritt an
„Zwei Jahre noch“ - kein Hehl machte Zunftmeister Georg Müller aus der Tatsache, dass er sich von der Mitgliederversammlung der Osemalis zum letzten Mal hat wählen lassen. Nach 14 Jahren sei Zeit für jüngere Köpfe, meinte Müller. Mit dem Narrentreffen zum 60-jährigen Bestehen der Tannheimer Zunft und der Einweihung der nahezu in Eigenarbeit errichteten neuen Zunftstube im Keller des alten Kindergartens habe man zwei zusätzliche und bedeutende Termine erledigt. „Gut angelegtes Geld«, lautete daher auch der Kommentar der Versammlung auf den von Zunftrechner Rainer Strobel vermeldeten finanziellen Verlust. Mit 196 aktiven und 176 passiven Mitgliedern gehören die Osemalis zu den größeren Zünften in der Schwarzwälder Narrenvereinigung. Mit Oliver Heidekrüger, Manuel Merz, Rainer Strobel und Mirko Steiner wird es zudem vier neue Zunfträte geben. Verabschiedet aus dem Rat wurden Georg Ganter, Gerold Enzmann und Karl Baumgärtner. Nach 26 höchst aktiven Jahren quittieren die beiden Letztgenannten ihren Dienst, wofür sie zu Ehrenzunfträten ernannt wurden. Minutenlanger Applaus machte deutlich, was sie den Osemalis bedeutet haben. Beim abschließenden Ritual zur Bestimmung des Narrenvaters 2010 erwischte Kai Windhoevel unter den Schnäpsen das Wasser und wird sich nun bis zum 8. Januar eine Narrenmutter suchen müssen.
18.09.2010 Einweihung Zunftstube Osemalizunft Tannheim
Tannheim liegt gar nicht so weit von München entfernt. Mit einem zünftigen Almabtrieb feierte die Osemalizunft die Eröffnung ihrer neuen Zunftstube. Die Alphornbläser aus Obereschach eröffneten die Feier. Viele Aktive der Zunft und auch Firmen aus Tannheim haben in den vergangenen Jahren die Zunftstube zu einem richtigen Schmuckstück umgebaut. Zunftmeister Georg Müller und sein Stellvertreter Christian King dankten den vielen Helfern und auch Spendern, die zum Gelingen der Zunftstube beigetragen hatten. Auf Leinwand war in Bildern die schweißtreibende Arbeit zu bewundern.
 
14.09.2010 Osemali weihen neue Räume im Heimatmuseum ein
Die Osemali-Zunft weiht ihre neue Zunftstube im Keller des Heimatmuseums mit einem Fest ein. Ab 15.30 Uhr werden geladene Gäste erwartet, um 18 Uhr startet im Dorf ein Umzug unter dem Motto »Almabtrieb« zur Zunftstube. »Mit Musik und den Mitgliedern im Dirndl und Krachledernen werden wir zum Zunftkeller marschieren«, erklärt Christian King, zweiter Zunftmeister, im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Eine Kuh und Ziegen werden wohl mit von der Partie sein, die dürfen aber nicht in den Zunftkeller, sondern müssen artig im Freigelände des Kindergartens parken, meint er.
19.02.2010 Berichte Fasnacht 2010
Zunftball der Osemalis. Vollbesetzt war die Festhalle am Sonntagabend. Kein Wunder – der Zunftball der Osemalis war angesagt und den lässt sich in Tannheim kaum ein närrischer Bürger entgehen. Zunftmeister Georg Müller und das Narrenpaar Karl und Corinna Baumgärtner konnten zudem nach einem Jahr Auszeit die Musikkapelle wieder begrüßen, die allerdings nur in der ersten Stunde die musikalische Begleitung der Ehrungen sowie der Osemali-Sage übernahm. Ein neues Kulissenbild, erstmals ein Text zum Narrenmarsch und ein neuer Ehrenzunftmeister – bei den Osemalis gab es gleich zu Beginn ihres Zunftballes am Sonntagabend schon viel zu feiern.

28.01.2010 60 Jahre Osemalizunft Tannheim
Fr.29.01.2010 19:00 Uhr Kleiner Umzug.
Narren trotzen dem Wetter. Selbst starker Schneefall konnte die Narren nicht zu Hause halten. Pünktlich um 19:0 Uhr gab Zunftmeister Georg Müller den Startschuss und der mit 16 befreundeten Zünften und Guggenmusiken setzte sich in Gang.

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19:30 Uhr Brauchtumsaufführungen vor der Halle, anschl. mit Guggenmusik in der Halle.
Sa.30.01.2010 19.30 Uhr
Brauchtumsabend mit der SNV ( geladene Gäste )
09.01.2010 Taufzeremonie für Neumitglieder Katrin Ebner und Sandra Dold.
Als die Hölzerne Osemalifigur auf den Brunnen gehievt wurde, machten die Hästräger mit ihren Rätschen einen höllischen Lärm. Danach verharrten aber alle ruhig beim Schein der Fackeln und warteten auf dem Beginn der traditionellen Taufzeremonie für die beiden Neumitglieder Katrin Ebner und Sandra Dold. Osemali-Chefin Kerstin Neugart hielt das eiskalte Brunnenwasser für die Taufe schon in einer Gieskanne bereit. Sie verlas den Täuflingen die zehn Osemali-Gebote und forderte deren strenge Einhaltung. Nach dem Schwur wurden den beiden die Masken ausgehändigt und mit lautem Jubel wurden die Neuen in die Schar der Zapfengeister aufgenommen. Somit haben die Osemalis derzeit 87 erwachsene Hästräger und über 30 Kinder und Jugendliche in ihren Reihen.
09.01.2010 60 Jahre Osemalizunft Tannheim
Vor 60 Jahren gründete sich in Tannheim die Osemalizunft. Am 29. und 30. Januar wird das Jubiläum mit einem Nachtumzug und einem Brauchtumsabend gefeiert. Fastnacht wird in Tannheim schon seit den 1920 er - Jahren aktiv gestaltet, das geht aus einer Ortschronik von 1924 hervor. Es sollte aber noch bis Anfang 1950 dauern, bis die damaligen Vorstände von Männergesangverein, Musikkapelle und Fußballclub die Idee zur Gründung eines Narrenvereins gebaren. 40 Bürger wohnten am 31. Januar 1950 der Gründungsversammlung im Rathaus bei. Den ersten Elferrat bildeten Peter Neininger, Franz Baumgart, Fritz Müller, Frida Häsler, Wilhelm Kaltenbach, Kurt Trillhose,  Xaver Müller, Gottfried Neugart, Moritz Welte, Stefan Blessing uns Erich Kirner. Ihnen oblag die Organisation von Kappenabenden. Lumpenbällen und Hemdglonkerumzügen, später auch den Kinderumzügen. Erst 1969 erblickte das Osemali das Licht der Welt. Die heutige Traditionsfigur der Tannheimer Fasnet wurde einer einheimischen Sage; entnommen. in der der Geist eines bösen Ritters im Wald des Ochsenberges - im Volksmund »Osenberg« - sein Unwesen treibt.
30.11.2009 Wilfried Merz Ehrenzunftmeister
Wilfried Merz wurde für sein insgesamt 30 Jahre andauerndes Engagement im Dienst der Narretei zum Ehrenzunftmeister der Osemali-Zunft Tannheim ernannt.
Zu ihrem 60-jährigen Bestehen im kommenden Jahr wollen die Osemalis am 29. und 30. Januar einen Nachtumzug und Brauchtumsabend abhalten. Geplant sind die Teilnahmen an Freundschaftstreffen in Rötenbach und Schabenhausen. Anita Neininger gab einen umfangreichen Jahresrückblick, wobei sie auch die auswärtigen Termine in Neudingen, Oberkirch und Obereschach zur Sprache brachte. Den Rückgang des Vereinsvermögens erklärte Kassierer Rainer Strobel mit der Einrichtung der neuen Zunftstube. Einstimmig wiedergewählt wurden Vizevorsitzender Christian King und Schatzmeister Rainer Strobel. Der Musikvereinsvorsitzende Jürgen Blessing sagte zu, die Zunft bei ihren Umzügen weiterhin mit der Kapelle zu begleiten. Auch wolle man wieder zum Auftakt des Fastnachtsballs den Einmarsch der Hästräger mit dem Narrenmarsch begleiten. Für Tanzmusik werde die Kapelle weiterhin nicht zu Verfügung stehen. Traditionell wurde bei den Osemalis der Narrenvater für die kommende Saison durch eine Schnapsrunde unter den Mitgliedern des Elferrats ermittelt. Karl Baumgärtner erwischte dabei das mit Wasser gefüllte Glas und wurde damit zum vierten Mal zum Narrenvater auserkoren. Nun muss er sich auf die Suche nach einer Narrenmutter begeben, die er laut Reglement bei der Aufstellung des Narrenbrunnens im Januar dem närrischen Volk vorstellen muss.

SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein
23.02.2009 Rosenmontag Umzug
Im Wikingerschiff durch Tannheim
Zahlreiche Auswärtige jubeln Osemalis und Co. zu / Margret und Ortrud verzaubern Narren Von Birgit Heinig swol
Klein, aber fein - der Fastnachtsumzug in Tannheim ist nicht nur bei den Einheimischen beliebt. Immer wieder kommen auch Besucher von außerhalb, um Osemalis und Co zuzujubeln. Mit Narri-Narro, Malzer und Brezelwerfen stehen die Tannheimer Narren ihren größeren Nachbarn ja auch in nichts nach. Angeführt von der Musikkapelle suchten sich die Waldgeister vom Ochsenberg ihre Opfer in den Zuschauerreihen, um sie in ihren mitgeführten Wagen zu sperren. Ihren Auftritt vom Vorabend beim Zunftball wiederholten die als alte Schachteln verkleideten »Schesä« und auch die Elferratsfrauen waren aus ihrem Schottenkostüm wohl nicht herausgekommen.  
Mit selbstgebastelten Traumfängern verzauberten zum 13. Mal Margret und Ortrud als Traumdeuterinnen das Publikum am Straßenrand    und    spontan     als Schwarzwaldmädels kam eine Gruppe von Tannheimer Hausfrauen. Die Damen des Akkordeonvereins nahmen die Abwrackprämie zum Anlass, den Bundesminister gegen die Mechaniker argumentieren zu lassen. Letztere würden an alten Autos lieber ihr Können beweisen, als sie zu verschrotten.   Sorgen um das Gasthaus »Sonne« machte sich die Clique des Fußball-WM-Studios, schließlich soll in Tannheim der Ortskern saniert werden und die Zukunft des leerstehenden Gebäude steht noch in den Sternen, aber: »Die Sonne darf nicht untergehen«. Als »Schokolädchen« hatten sich die  Backstübler hergerichtet und verteilten großzügig süße Versuchungen. »The next Uri Geller« hatte Tannheims Nachwuchs als Thema erkoren. Mit einem gigantischen Wikingerschiff gondel­ten die Osemalis durch die Straßen.
22.02.2009 Osemali schwelgen in Bühnenshow
Die Tannheimer Osemali-Zunft präsentierte bei ihrem traditionellen Zunftball eine vierstündige Bühnenshow, die vom Lokalkolorit über spritzige Tanzdarbietungen und Showelemente alles enthielt, was das Narrenherz begehrte. Als „Schachtäläbalett“ besangen die schon alle mal als Narrenmutter fungierenden Damen des Schesä-Clubs ihre Erfahrungen mit den Narrenvätern. Die als schottische Dudelsackpfeiferinnen auftretenden Elferratsfrauen boten etwas für Augen und Ohren zugleich. Nur fürs Auge gemacht, aber choreographisch hervorragend inszeniert war der Lichtertanz der Osemali-Männer. Die „Sektperlen“ ließen bei ihrer Chartshow faktisch alles singen, was sich einen Namen unter den Schlagersternchen gemacht hatte. Als Lästermäuler aller erster Güte lieferten die „Butzwieber“ Anita Keller und Anja Keller einen Beitrag zur angeblich starken Männerwelt ab. Wie schwer es ist, eine Wette bei „Wetten, dass?“ zu gewinnen, musste Zunftmeister Georg Müller erfahren. Keine der Damen im Saal wollte ihm ihren Büstenhalter überlassen. Die mit reichlich Prominenz bestückte Programmnummer des Osemalis lief zur Belustigung des Publikums sehr turbulent ab. Der Akkordeon Verein ließ das „Dannemer Quiz-Taxi“ vorfahren und dabei den Chauffeur und die Fahrgäste über einige ortsbekannte Persönlichkeiten ablästern. Christian King und Kai Windhövel gaben eine Gerichtsverhandlung zum Besten, die wie das berühmte Hornberger Schießen ausging. Nicht anzumerken waren Wilfried Merz, Gerold Enzmann, Karl Baumgärtner und Wolfgang Kaltenbach, dass sie zusammen schon 111 Elferratsjahre bei ihrer Tanznummer auf dem Buckel hatten.
SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein

22.02.2009 Großer Zunftball
Elferräte setzen sich nur durch Münzeinwurf in Bewegung Unvergesslicher Zunftball mit dem Leitfaden »Bauer sucht Frau« / Georg Müller holt Behas aus dem Publikum.… aus swol-schwarzwäder-bote

Die »Schesä« und »Osemali-Mannä«, Elferrat, Akkordeonverein und die Stankert-Frauen, die Garde und die Teenies, die Elferräte und ihre besseren Hälften - sie alle sorgten einmal mehr dafür, dass auch der Zunftball 2009 unvergessen bleibt. Das Angebot war bunt und vielfältig und wurde vom Pub­likum in der vollbesetzten Festhalle begeistert aufgenommen. Lediglich die örtliche Musikkapelle vermisste man als musikalischen Begleiter schmerzlich.
»Bauer sucht Frau« - das derzeitige Lieblingsthema der deutschen Fernseher war mit Moderatorin Tanja Neininger der Leitfaden durch das vierstündige Programm. Als Gardemädchen und Hexen tanzte die Garde und der Tanznach­wuchs bewies in schwarz­weiß, dass man mit ihm rechnen kann. Schwerer, sich überhaupt fortzubewegen, hatten es die »Schesä«, als »Schachtelballett« in Kartons gezwängt und mit eindeutigem Hang zum Elferrat. Dessen Frauen gingen als Schotten der Frage nach, was der wohl unterm Kilt trägt und lieferten auch gleich die Antwort: Gar nix! »Sektperlen« nennen sich die Stankert-Frauen und als solche präsentierten sie die TV bekannte Chart-Show, bei der sich Stars wie DJ Ötzi, Jürgen Drews, Helga Feddersen und Didi Hallervorden die Klinke in die Hand gaben.

19.02.2009 Kinderumzug
Alles Bitten und Betteln half nichts: die Osemalis »entführten« gestern sämtliche Lehrer der Grundschule und befreiten die Schüler vom Joch des Unterrichts. Auch Schulleiter Hubert Hermann wurde im »Kerker« auf dem Osemali-Wagen eingeschlossen und mit den schadenfrohen Kindern im Schlepptau durch die Ortschaft gekarrt. Der traditionelle Weg der Tannheimer Zunft am »Schmotzigen« führte sie auch in den Kindergarten und schließlich zur Ortsverwaltung, wo Ortsvorsteherin Helga Eilts »ihre« Narren bereits erwartete. Am Nachmittag warfen sich dann die Kinder aller vier Schulklassen in Schale und gestalteten zusammen mit den kleinen Osemalis und den Kindergartenkindern einen Umzug.
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13.01.2009 Narrenpaar 2009
Wen hat sich Narrenvater Roland Steiner als neue Narrenmutter ausgewählt? Darüber wurde schon seit seiner Wahl spekuliert. Leicht sei das nicht gewesen, auch Absagen habe es gegeben, aber schließlich habe er mit Anja Strobel seine neue Narrenmutter gefunden.
narrenpaar2009
 lupe grösser
»Sie hat gleich Ja gesagt, als ich sie gefragt hab.«
13.01.2009 Start in die Fasnetsaison 2009
Erwacht und gerüstet für die fünfte Jahreszeit sind in Tannheim jetzt die neckischen, braunen Zapfengeister, die Osemalis, mit dem unverwechselbaren Tannengrün an der Scheme. Erstmals ließen sie sich im neuen Jahr am vergangenen Samstag Abend im Ort blicken und kündeten ihre Regentschaft an, die bis zum Aschermittwoch anhalten wird. Bei sternklarem Nachthimmel, bei Vollmond und klirrender Kälte wurde das traditionelle, närrische Ritual in der Ortsmitte vollzogen, beobachtet von den Zuschauern, die warm verpackt am Straßenrand standen. Osemali-Chefin Kerstin Neugart hielt das eiskalte Brunnenwasser für die Taufe schon in einer Gießkanne bereit. Sie verlas den Täuflingen die zehn Osemali-Gebote und forderte deren strenge Einhaltung. Nach dem Schwur wurden den beiden die Masken ausgehändigt und mit lautem Jubel wurden die Neuen in die Schar der Zapfengeister aufgenommen.


SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein
30.11.2008 Georg Müller wieder gewählter Zunftmeister
Georg Müller, der wieder gewählte Zunftmeister der Tannheimer Osemali, hofft auf eine rege Beteiligung bei der heimischen Ortsfastnacht. Mit der Ausrichtung der Ortsfastnacht durch die Osemalis soll in Tannheim die Tradition erhalten bleiben. Zunftmeister Georg Müller appellierte an die Mitglieder, während der närrischen Zeit den Schwerpunkt auf die heimische Fastnacht zu legen und Verbundenheit zu zeigen.
An die Tradition geknüpft wird die beginnende fünfte Jahreszeit, auch wenn nach Worten des Zunftmeisters durch zahlreiche zeitraubende Formalitäten die spontane Ortsfastnacht gestorben sei. Fest steht aber jetzt schon, dass zwei traditionsreiche Dinge wegfallen werden: Die Einkehr am „Schmotzige Dunnschtig“ beim Küfer Werne und die musikalische Begleitung der Tannheimer Kapelle während dem großen Zunftball. Der Tannheimer Küfer schließt sein Geschäft aus Altergründen, die Musikkapelle bringt für den Zunftball nicht genügend Musiker zusammen. „So etwas hat es noch nie gegeben, damit geht eine Ära zu Ende,“ ließ Georg Müller wissen. Doch dadurch wollen sich die Osemalis nicht entmutigen lassen. Der Zunftmeister hofft an den Umzügen auf eine rege Beteiligung von Schule und Bevölkerung. Auch munterte er die Jung-Osemalis auf, sich wieder mit einem selbstgebauten Wagen am Umzug zu beteiligen.



SÜDKURIER, Tageszeitung für Bodensee, Schwarzwald und Hochrhein
30.11.2008 Roland Steiner Narrenvater 2009
Roland Steiner ist neuer und alter Narrenvater für die Fasnet 2009.
Schnaps oder Wasser hieß es diesmal wieder für alle Elferräte. Das Nullprozentige erwischte Roland Steiner, der schon im letzten Jahr die Ehre hatte, nun muss er sich erneut auf die Suche nach seiner Narrenmutter machen.
02.12.2007 2000 Stunden bis zur Zunftstube
Für die kommenden zwölf Monate hat sich die Tannheimer Osemalizunft mit reichlich Arbeit eingedeckt, denn dann wollen die Zapfengeister soweit sein, dass sie ihre neue Zunftstube einweihen können. Dazwischen werden nach Einschätzung des Zunftmeisters Georg Müller und seinem Vize Christian King schätzungsweise an die 2000 Arbeitsstunden liegen, für ein Projekt, dessen Materialkosten sich auf runde 15000 Euro belaufen werden.
Seit gut sechs Jahren trägt sich der Fastnachtsverein mit dem Gedanken, eines Tages in eine neue und vor allen Dingen größere Zunftstube umsiedeln zu können. Der Grund dafür ist nahe liegend, denn die rund 20 Quadratmeter große Zunftstube im Obergeschoss des ehemaligen Schwesternhauses und alten Kindergartens platzt vor lauter in ihr gelagerten Utensilien förmlich aus den Nähten. Auf der Suche nach einem neuen Domizil mit einem größerem Raumangebot brauchte sich die Vereinsführung nicht auf einen längeren Weg begeben, denn sie wurde im gleichen Gebäude im Kellergeschoss fündig. Ein ehemaliger, rund 75 Quadratmeter großer Lagerraum, erschien der Vereinsführung für die Zwecke der Zunft geeignet. "Schon bei der ersten Besichtigung des Raumes war klar, dass wir uns die neue Zunftstube richtig erarbeiten werden müssen"; sagte Zunftmeister Georg Müller.
baustelle zunftstube baustelle zunftstube